11.03.11

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„Seele“ des Vorhabens Die „Säulen“

aktuelles Wissen      Vermittlungskompetenz

 Arbeitsteilung                      Vernetzung

niedersachsenweite Einführung

Voraussetzung zur Teilnahme

Kurse

Kursaufbau



 Ehrenamt im Klimaschutz


Anfang 2008 bildeten sich die ersten Vertrauensleute der Siedlergemeinschaften im Verband Wohneigentum (VWE) an fünf Wochenenden und in zwei Praxisphasen im Lehrgang „“ bei der Ländlichen Erwachsenenbildung (www.nds.leb.de) fort. Sie erwarben damit die Kompetenz ihre Nachbarn zum Energiesparen im Wohngebäude in einfacher aber vertraulicher Weise zu beraten und weitere Beratungsangebote sachgerecht empfehlen zu können. Sie waren damit die neuen des VWE in der Nachbarschaft.
 

Die „Seele“ des Vorhabens

Die Grundidee war und ist, dass in unserer Gesellschaft das Wissen um die effiziente Nutzung von Energie in den Grundzügen zum Allgemeingut gehört, wie z.B. die Straßenverkehrsregeln auch Fußgängern geläufig sein sollten.
Das zugrunde liegende Konzept, das bereits für den BUND Oldenburg Mitte der Neunziger Jahre entwickelt wurde, hatte konsequenterweise auch den Namen „Energieberatungsführerschein“. Kern des Weitergabeerfolges ist das Wirken innerhalb einer sich bereits kennenden Gruppe, sei es eine Schulklasse, die Pfadfinder oder ein Sportverein. Es wird das vorhandenes Vertrauen genutzt.
 

Die „Säulen“ des

Nun ist es so, dass eigentlich jeder etwas zu Fragen des Energiesparens sagen kann. Doch wie beim Wetter oder Medizin ist das „Volkswissen“ von Legenden, Halbwissen und auch der Beeinflussung von naturgemäss nicht neutral informierender Werbung durchzogen.

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aktuelles Wissen

Hier ein dem aktuellen Wissen und der Technik entsprechenden Stand zu erreichen ist eines der wichtigsten Ziele bzw. Inhalt des .

 

Vermittlungskompetenz

Genau so wichtig wie das aktuelle Wissen und die Technik ist, um jemanden sinnvoll helfen zu können, die Vermittlungskompetenz, die sich an den Bedürfnissen des Fragenden orientiert. Das war das zweite Standbein des .
 

Arbeitsteilung

Nun ist der kein Profi, sondern ein, „neudeutsch“ genannt, Akteur im bürgerschaftlichen Engagement oder eben ein ehrenamtlich Tätiger. Der muss daher nicht alles wissen und darf auch an der thematischen Oberfläche bleiben.
So gesagt würde das dem Hilfesuchenden insgesamt nicht viel weiterhelfen. Die Fortbildung zum berufsmäßigen Berater ist da nicht die Lösung, sondern der Weg der Arbeitsteilung, wie er in unserer Gesellschaft Gang und Gäbe ist.
Die dritte Säule ist daher der Aufbau eines Kreises von vertrauten Fachleuten, die jeweils auf ihrem Gebiet im Sinne der neutral und den Bedarf des Hilfesuchenden angepasst mit ihrem Spezialwissen beraten können.
Damit ist der thematische Beratungsumfang des auch noch größer als der der einzelnen Fachleute.

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Vernetzung

Jeder kennt das, der einmal eine Ausbildung im Ehrenamt gemacht hat, die Praxis läuft trotz der guten Ausbildung nicht von allein. Auch ist es wichtig sich mit anderen über das eigene Tun und Erfahrungen anderer auszutauschen.
Dazu kommen noch die Weiterentwicklungen, sei es in der Medizin oder im Energiebereich. Daher muss als letzte Stütze eine Vernetzung der eingerichtet werden.

 

niedersachsenweite Einführung

Mit der Entscheidung der neuen Niedersächsischen Bingostiftung für Umwelt und Entwicklungszusammenarbeit (NBS, www.umweltstiftung.niedersachsen.de) den Aufbau eines solchen Netzwerks im Lande finanziell zu unterstützen und der Zusage der Ländlichen Erwachsenenbildung (www.nds.leb.de) die Lehrgangsausrichtung mit Hilfe der Klimaschutz-Initiative CO2NTRA (www.contra-co2.de) zu übernehmen, ist es dem niedersächsischen Landesverband Wohneigentum (www.wohneigentum-nds.de) möglich dieses Erfolgsmodell auf ganz Niedersachsen auszuweiten.
Die EnergieBasisBerater sind erst einmal in regionalen oder sogar lokalen Arbeitsgruppen organisiert, deren Teilnehmer sich untereinander kennen. Die landesweite Vernetzung erfolgt dann über diese Arbeitsgruppen.

 

Kurse zum

Regional gegliederte Kurse zum finden aufgrund von Nachfrage in allen Landesteilen statt.
Im Gegenzug der finanziellen Unterstützung hat sich der Verband Wohneigentum dazu verpflichtet auch Nichtmitglieder auszubilden, die im nachbarschaftlichen Umfeld oder im Bekanntenkreis eine Vertiefung des Energiewissens einbringen wollen.

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Kursaufbau

Der Kursaufbau teilt sich in vier Teile auf:

1. Einführung und Überblick über den Energieverbrauch im Haus und die Einsparmöglichkeiten
Dieser Teil ist auch für Unentschlossene, um zu sehen, ob der Lehrgang für sie geeignet ist.

2. Vermittlung an den Nachbarn

3. Organisieren von Fachleuten im eigenen Umfeld zur Unterstützung in der Beratung

4. Teilnahme und Nutzen am landesweiten Netzwerk des VWE

 

Die Teile dauern jeweils 4 Unterrichtsstunden zu 45 Minuten und werden an vier Abenden in der Woche oder zwei Tagen am Wochenende unterrichtet.

Ein Abschlussprüfung erfolgt entsprechend des offenen Konzeptes der Kompetenzen nicht..

Bei Interesse kann die EBB Kontaktseite genutzt werden,

mit dem Entschluss zum zu werden, erfolgt die Eintragung über die EBB Anmeldeseite.

 

Voraussetzung zur Teilnahme

EnergieBasisBerater kann eigentlich jeder werden. Das Gebiet der Energie ist so groß, dass niemand alles beherrschen kann. Umgekehrt kann jeder etwas zu Fragen der Energienutzung beitragen. Diese Beiträge sollen und können sich in lokalen Arbeitsgruppe zum Nutzen Hilfesuchender ergänzen. Einzige Voraussetzung ist daher die  Bereitschaft sich Neuem gegenüber aufgeschlossen zu zeigen, in der lokalen Arbeitsgruppe mitzuwirken und den Verhaltenskodex der Ehrenamtlichkeit einzuhalten.

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